Abdel & Viktor - das ist A&V
"A" wie Abdel
"Mein Name ist Abdeladim Amal, ich bin 1986 in Marokko, in der Nähe von Casablanca, geboren. Ich habe eine doppelte Staatsbürgerschaft, sowohl marokkanisch als auch deutsch. Ich habe drei wundervolle Kinder 13, 5 und 2 Jahre alt. Meine Familie ist mir sehr wichtig, und obwohl ich in Deutschland lebe, habe ich viel Kontakt zu meiner Schwester in Marokko.
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"V" wie Viktor
"Mein Name ist Viktor, ich wurde 1987 in Tadschikistan geboren, aber schon mit zwei Jahren bin ich nach Deutschland gekommen. Ich habe russische Wurzeln und liebe es, russisches Essen zu kochen und viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Meine Großeltern leben hier in Neugraben, und ich besuche sie, so oft ich kann."
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Interview mit Abdel - dem "A" in A&V Bauunternehmen
Wir haben uns mit Abdel, dem Maurermeister, getroffen, um ihn für diese Website und seine Arbeit, die er damit vermarkten möchte, besser kennenzulernen. Neben seinen enormen fachlichen Fähigkeiten, haben wir einen ganz tollen Menschen kennengelernt. Lesen Sie hier das ganze Interview:
A&V Bauunternehmen online: Herzlich willkommen zum Interview, Abdeladim! Deine Freunde nennen dich Abdel, hast du uns erzählt, dürfen wir das auch? Es freut uns sehr, dass du deine persönliche Geschichte als selbstständiger Maurer- und Betonbaumeister mit uns teilst. Lass uns direkt loslegen! Erzähl uns doch ein wenig über dich und deine familiäre Situation.
Abdel: Danke für diese Möglichkeit! Mein Name ist Abdeladim Amal, oder kurz Abdel, nennt mich gerne so. Ich bin 1986 in Marokko, in der Nähe von Casablanca, geboren. Ich habe eine doppelte Staatsbürgerschaft, sowohl marokkanisch als auch deutsch. Ich habe drei wundervolle Kinder: einen 13-jährigen Jungen sowie zwei kleine Mädchen im Alter von 5 Jahren und 2 Jahren. Meine Familie ist mir sehr wichtig, und obwohl ich in Deutschland lebe, habe ich regelmäßigen Kontakt zu meiner Schwester in Marokko. Ein Teil meiner Familie lebt auch in Spanien, und ich besuche sie einmal im Jahr entweder in Marokko oder in Spanien. Das sind meine Wurzeln und ich fühle mich dort auch sehr verbunden.
A&V Bauunternehmen online: Und was schätzt du besonders an Deutschland?
Abdel: Ich kann jedenfalls nicht behaupten, dass ich das deutsche Wetter besonders schätze (lacht). Aber das Bildungssystem und die Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland sind einfach unglaublich. Das Gesundheitssystem hier ist ebenfalls beeindruckend, auch wenn manchmal darüber geschimpft wird. Man muss erst im Ausland krank geworden sein, um zu erkennen, wie wertvoll dieses System ist. Was ich jedoch vermisse, ist der starke Familienzusammenhalt, den ich aus meiner Heimat kenne.
A&V Bauunternehmen online: Und noch spezieller: Was magst du besonders an Hamburg?
Abdel: Hamburg ist eine großartige Stadt. Ich liebe den Hafen und das Klima insgesamt, also nicht nur das Wetter. Es ist besonders fürs Arbeiten sehr angenehm. Es ist eine gepflegte Stadt mit vielen Grünflächen und Spielplätzen für Kinder. Aber was mir besonders gefällt, ist der Umgang mit den Norddeutschen, den Hamburgern. Ich komme gut mit ihnen klar und fühle mich hier wohl.
A&V Bauunternehmen online: Welche Motivation treibt dich an, außer deinem Verdienst?
Abdel: Meine größte Motivation sind meine Kinder. Ich möchte ihnen eine gute Zukunft bieten und ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen. Sie stehen für mich an erster Stelle. Aber auch die Möglichkeit, in diesem Land zu arbeiten und etwas zurückzugeben, motiviert mich. Ich arbeite gerne und leiste meinen Beitrag zum Land. Das ist mir wichtig.
A&V Bauunternehmen online: Das klingt spannend. Erzähle gerne mehr. Wie sah dein Ausbildungsweg zum Maurer aus?
Abdel: Mein Weg war ziemlich abenteuerlich. 1999, mit erst 13 Jahren, bin ich mit meinem Vater und meiner kleinen Schwester nach Spanien ausgewandert. Ich habe mich dort um meine Schwester gekümmert, da mein Vater arbeiten musste und meine Mutter ein Visum benötigte und erst fünf Jahre später zu uns stoßen konnte. Nachdem ich die Schule im Jahr 2003 abgeschlossen hatte, musste ich sofort anfangen zu arbeiten, da mein Vater erkrankte und ich die Familie unterstützen wollte. Ich begann als Bauhelfer und nach zwei Jahren bemerkte ein Meister, wie ich auch in den Pausen weitermauerte, weil ich es lernen und gut machen wollte. Er gab mir die Chance, in seinem Betrieb als Maurer zu arbeiten.
Im Jahr 2008 habe ich meine jetzige Frau kennengelernt. Sie hat einen Sprachkurs in Alicante gemacht und musste anschließend nach Deutschland zurückkehren, da sie ihr Referendariat absolvieren wollte. Eigentlich war für mich nur ein Urlaub in Deutschland geplant, aber ich bin immer länger geblieben und 2012 endgültig nach Deutschland gezogen. Anfangs wollte ich einfach weiterarbeiten, aber die Handwerkskammer empfahl mir, eine Anerkennungsprüfung abzulegen. Aufgrund der damaligen Sprachbarrieren war das schwierig für mich, also entschied ich mich 2014 dazu, eine reguläre Maurerausbildung zu absolvieren. Aufgrund meiner Leistungen konnte ich die Ausbildung verkürzen und arbeitete eine Zeit lang als Maurer.
Da ich die deutschen Weiterbildungsmöglichkeiten liebe und meinen Kindern stets ein Vorbild sein wollte, entschied ich mich, den Maurer- und Betonbaumeister zu machen. Das war eine ziemliche Herausforderung, insbesondere aufgrund der vielen Vorschriften und Fachbegriffe, mit denen ich zuvor noch nicht vertraut war. Aber ich habe 2019 erfolgreich meine Meisterprüfung abgelegt und arbeitete anschließend drei Jahre als Polier.
Viktor und ich haben uns 2016 bei unserem gemeinsamen Arbeitgeber kennengelernt und schnell gemerkt, dass wir nicht nur gut als Arbeitskollegen harmonieren, sondern auch als Menschen perfekt zusammenpassen. Jetzt haben wir unser eigenes Unternehmen gegründet, und das war immer mein Ziel.
A&V Bauunternehmen online: Das klingt beeindruckend. Welche Erlebnisse haben dich auf diesem Berufsweg am meisten geprägt?
Abdel: Ein prägendes Erlebnis war definitiv die Einschränkung, die ich in Marokko oder Spanien als Maurer hatte. Dort endete meine berufliche Fortbildung mit meinem Job. Die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland haben mir jedoch völlig neue Perspektiven eröffnet. Das schätze ich sehr und bin Deutschland dafür sehr dankbar. Deshalb arbeite ich auch gerne, um etwas zurückzugeben: gute Arbeit, Steuern zahlen und meinen Beitrag leisten. Das ist mir wichtig.
Ein weiteres prägendes Erlebnis war das erste Mal, als ich hauptverantwortlich für einen Bau war. Ich fühlte mich stolz und verantwortungsbewusst, denn ich hatte etwas Großartiges geschaffen. Das hat mich sehr motiviert.
A&V Bauunternehmen online: Wow. Wir sind wirklich beeindruckt. Was machst du typischerweise in deinem Arbeitsalltag?
Abdel: Als Maurer- und Betonbaumeister umfassen meine typischen Aufgaben natürlich das fachgerechte Mauern, Putzen, Abdichten, Betonieren und Sanieren von Mauern und Fassaden. Einfach alles, was ein guter Maurer können sollte.
A&V Bauunternehmen online: OK, was kannst du denn besonders gut?
Abdel: Ich habe ein sehr sicheres Gefühl für das Mauern. Ich achte auf die richtige Menge Mörtel, damit die Fugen gleichmäßig werden, und kann eine schöne Verblendmauer oder Sichtmauer errichten. Das ist fast meditativ für mich. Und es kommt unseren Kunden zugute.
A&V Bauunternehmen online: Gibt es etwas, das du an deinem Job nicht so sehr magst?
Abdel: Ja, die Kälte draußen ist definitiv kein Highlight für mich. Zudem ist der Beruf auch körperlich anstrengend, da man eine Menge zu schleppen hat. Man ist jeden Tag dreckig, und im Regen zu arbeiten, macht auch keinen Spaß.
A&V Bauunternehmen online: Welche Hobbies hast du? Was machst du in deiner
Freizeit, um Kraft zu schöpfen?
Abdel: In meiner Freizeit gehe ich gerne mit meinen Kindern raus in die Natur. Wir schnappen uns die Fahrräder und erkunden die Umgebung. Außerdem spiele ich gerne Fußball mit meinem Sohn. Ich jogge auch gerne, um mich fit zu halten. Und um zu entspannen, höre ich gerne gute Musik. Insbesondere Flamenco-Musik, die erinnert mich an meine Zeit in Andalusien.
A&V Bauunternehmen online: Erzähl uns von einem ganz besonderen Bauprojekt, an
das du gerne zurückdenkst.
Abdel: Ein besonders beeindruckendes Projekt war die Vertiefung einer Villa in Hamburg. Wir haben aus einem Kriechkeller einen Wohnkeller gemacht. Dieses Vorhaben haben wir in mehreren Abschnitten umgesetzt: vertiefen, verschalen und betonieren. Das war etwas, das ich zuvor nur in der Theorie kannte. Der Bauherr hat uns sein Vertrauen geschenkt, und es
hat wunderbar funktioniert. Es war wirklich ein beeindruckendes Projekt.
Ein weiteres Projekt, an das ich gerne zurückdenke, war eine Balkonsanierung. Dabei haben wir einen riesigen Balkon hydraulisch angehoben, um die maroden Stahlstützen zu ersetzen. Das war faszinierend, denn dabei zeigte sich, dass man als Maurermeister auch ein wenig ingenieurtechnisches Wissen haben muss. Ich war stolz darauf, dass alles so reibungslos verlief.
A&V Bauunternehmen online: Was sind deine typischen Lieblingskunden?
Abdel: Den einen typischen Lieblingskunden gibt es nicht. Aber für mich ist es besonders wichtig, dass die Kunden menschlich sind. Wir müssen uns immer auf Augenhöhe miteinander austauschen können, egal wie gut oder schlecht es gerade läuft. Besonders bei Altbauten oder Sanierungen läuft selten alles nach Plan. In solchen Situationen ist eine gute Kommunikation fast wichtiger als die eigentliche Arbeit.
A&V Bauunternehmen online: Vielen Dank, Abdel, das war spannend und vieles hätten wir wirklich nicht erwartet. Danke für diese Einblicke in dein Leben als Maurer- und Betonmeister. Es war wirklich inspirierend, deine Geschichte zu hören.
Schon überzeugt?
Interview mit Viktor - dem "V" in A&V Bauunternehmen
Wir haben uns auch mit Viktor getroffen, um mehr über ihn, seine Ansichten und seinen Beruf als Maurer zu erfahren. Unheimlich spannend, war er uns erzählt hat. Hier das ganze Interview:
A&V Bauunternehmen online: Ich freue mich, Viktor bei uns zu haben, Teil des selbstständigen Maurer-Duos A&V Bauunternehmen, der uns einen Einblick in sein spannendes Leben geben wird. Viktor, erzähl uns doch bitte ein wenig über dich und deine persönliche Geschichte!
Viktor: Vielen Dank für die Einladung! Mein Name ist Viktor, ich wurde 1987 in Tadschikistan geboren, aber schon mit zwei Jahren bin ich nach Deutschland gekommen. Ich habe russische Wurzeln und liebe es, russisches Essen zu kochen und viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Meine Großeltern leben hier in Hamburg-Neugraben, ich besuche sie regelmäßig.
A&V Bauunternehmen online: Was schätzt du besonders an Deutschland?
Viktor: Deutschland ist meine Heimat, ich bin hier aufgewachsen, und es ist normal für mich, hier zu leben. Obwohl ich russische Wurzeln habe, versuche ich, auch ein Stück weit die deutsche Mentalität zu leben. Ich bin sogar gelernter Koch und koche gerne und viel. Was ich besonders schätze, ist die Fachgerechtheit und die Arbeit nach Normen. Das schützt nicht nur unsere Kunden, sondern auch uns als Auftragnehmer. Wir arbeiten nach VOB und DIN, was für alle Beteiligten sehr rechtssicher ist. Natürlich ist es manchmal eine Herausforderung, denn gerade bei Sanierungen ist nicht immer jede Vorschrift exakt umsetzbar. Dann muss man das mit dem Bauherrn besprechen und gemeinsam die beste Lösung finden. Transparenz ist dabei sehr wichtig. Der Bauherr sollte jederzeit wissen, warum wir einen Schritt so oder so machen.
A&V Bauunternehmen online: Hamburg scheint eine besondere Bedeutung für dich zu haben. Was magst du besonders an dieser Stadt?
Viktor: Hamburg hat für mich eine ganz besondere Faszination. Überall gibt es Wasser, und das ist für mich pure Entspannung. Meistens zieht es mich zur Elbe, aber auch der Industriehafen, die Kattwickbrücke und die Veddel haben ihren ganz eigenen Charme. Ich wohne in Sasel, aber ich erkunde auch gerne den Alsterlauf. Die Nähe zum Wasser ist einfach wunderbar.
A&V Bauunternehmen online: Was motiviert dich, neben dem Geld, deinen eigenen Weg als Maurer zu gehen?
Viktor: Eine große Motivation für mich ist, selbst verantwortlich zu sein, nicht nur für meine Kinder, sondern auch für meinen eigenen Lebensstandard. Als Maurer hat man oft mit Vorurteilen zu kämpfen, dass es ein Beruf ohne hohe Bildung oder Karrierechancen sei. Ich sehe das anders. Handwerkliche Arbeit ist eine Sache, aber auch die Verwaltung, Organisation, Vorschriften und Verhandlungen gehören dazu. Es macht Spaß, sich weiterzuentwickeln, und mein Kopf bleibt in Arbeit. Ich betrachte eine Baustelle nicht nur als Handwerker, sondern auch als Chef und Bauherr. Dadurch bekomme ich einen ganz anderen Blick auf die Dinge, und auch die Qualität verbessert sich dadurch.
A&V Bauunternehmen online: Das klingt wirklich spannend! Wie sah dein Weg zum Maurer aus?
Viktor: Ich habe eine Ausbildung als Koch absolviert und das war zunächst mein großes Hobby. Aber als es zur Arbeit wurde, ging der Spaß verloren. Als Maurer ist das anders. Es ist herausfordernd, sowohl körperlich als auch geistig, aber ich betrachte es nicht als Hobby. Im Jahr 2009 begann ich meine Ausbildung als Maurer und wurde 2012 zum Gesellen. Aktuell mache ich meinen Meister, den ich voraussichtlich 2024 abschließen werde. Mein Berufsweg hatte seine Höhen und Tiefen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich ein halbes Jahr als Geselle, wechselte dann zu einer neuen Firma, die jedoch insolvent ging. Das war eine schreckliche Zeit, vor allem weil mein Sohn gerade ein Jahr alt war. Aber 2014 fand ich einen neuen Job und blieb dort acht Jahre, bis ich mich am 3. März 2022 zusammen mit Abdel selbstständig gemacht habe.
A&V Bauunternehmen online: Welche Aufgaben gehören typischerweise zu deinem Arbeitsalltag?
Viktor: Meine typischen Aufgaben als Maurer umfassen viele verschiedene Putzarbeiten, natürlich Mauern und vielerlei Sanierungsarbeiten. Ich bin besonders gut im Betonbau und Schalungsbau, obwohl letzteres eigentlich ein eigener Ausbildungsberuf ist. Außerdem habe ich viel Erfahrung in der Sanierung von Balkonen.
A&V Bauunternehmen online: Gibt es etwas, das du an deinem Job nicht so sehr magst?
Viktor: Rückenschmerzen sind definitiv ein Nachteil dieses Berufs. Man nimmt sich oft zu wenig Zeit, um auf seinen Körper während der Arbeit zu achten. Deshalb achte ich mittlerweile bewusst auf Rückenentspannung und mache regelmäßig Rumpfübungen. Außerdem fahre ich viel Fahrrad und schwimme gerne, meistens mit meinen Kindern. Das gibt mir Kraft und Ausgleich.
A&V Bauunternehmen online: Könntest du uns von einem ganz besonderen Bauprojekt erzählen, an das du gerne zurückdenkst?
Viktor: Ein ganz besonderes Bauprojekt war der Bau einer besonderen Betonwand im Auftrag eines Künstlers. Es war eine klassische Bretterschalung mit Auskragungen und hatte eine Größe von 15 x 3,50 Metern. Das war damals schon ein Meisterstück und steht auf einem Privatgrundstück im Norden Hamburgs. Es war einfach großartig, an diesem Projekt mitzuwirken und das Ergebnis zu sehen.
A&V Bauunternehmen online: Abschließend, welche Art von Kunden magst du besonders gerne?
Viktor: Meine Lieblingskunden sind einfach nett und freundlich. Es muss eine menschliche Harmonie geben, sonst macht der Job keinen Spaß. Wenn es beim ersten Treffen nicht passt, weiß man schon, dass es nicht funktionieren wird, egal aus welchen Gründen.
A&V Bauunternehmen online: Vielen Dank, Viktor, dass du uns so persönliche Einblicke in dein Leben als Maurer gegeben hast. Es scheint uns, dass ihr ein echtes Dreamteam seid.